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Artikel vom 28.08.2006

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Potsdam-Mittelmark

Anonymes Urnenfeld in Arbeit

Mittellose sollen künftig auf Heimatfriedhof bestattet werden können

ANDREAS KOSKA

CAMMER Nach Brück und Borkwalde wird jetzt auch auf dem Friedhof Cammer ein „Anonymes Urnenfeld“ eingerichtet. Auf zwei ehemaligen Familiengrabstellen wird Platz für bis zu 70 Urnen geschaffen.

Das Feld soll von einer Buchsbaumhecke begrenzt werden. Die Fläche wird mit Rasen bedeckt. Davor wird ein Findling aufgestellt, in den eine Inschrift eingraviert wird, die auf das Bestattungsfeld hinweist.

„Wir möchten für die Zukunft sicher stellen, dass Verstorbene, die mittellos waren oder ohne Angehörige, trotzdem in der Heimaterde bestattet werden können“, begründete Bürgermeister von Planebruch, Ulf Dingelstaedt das Vorhaben während der jüngsten Parlamentssitzung. Die Idee dazu war entstanden, als vor kurzem ein Cammeraner in Brück bestattet werden musste, da es in seinem Heimatdorf zu teuer gewesen wäre und im Planetsädtchen die Möglichkeit der anonymen Bestattung bereits bestand.

Die Begräbnisstelle kann bei Bedarf noch um eine weitere Familiengrabstelle erweitert werden. Sie soll allen Einwohnern der vier Planebruch-Ortsteile offen stehen. Allerdings prüfen die Damelanger und Freienthaler, ob auf ihren Friedhöfen ebenfalls die Möglichkeit zur Einrichtung eines namenlosen Urnenfeldes besteht.

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