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Artikel vom 26.04.2007

Container abgelehnt

Grünabfall soll daheim entsorgt werden

Auf dem Friedhof im Gemeindeteil Oberjünne wird kein Container für Grünabfälle aufgestellt. Dies hatten die Bürger des Dorfes in einer Einwohnerversammlung gewünscht. Demnach sollte der Behälter zweimal im Jahr, nämlich im Frühjahr und im Herbst, für eine kurze Zeit dort aufgestellt werden. Darin hätten die winterlichen Grabeindeckungen beziehungsweise das anfallende Laub entsorgt werden können.

Die Abgeordneten der Gemeindevertretung Planebruch lehnten das Ansinnen in ihrer Sitzung am Montagabend jedoch einhellig ab. Die Erfahrungen mit den ehemals vielerorts postierten Abfallsammelbehältern seien denkbar schlecht gewesen, hieß es zur Begründung. „Es wurde darin nämlich nicht nur kompostierbarer Abfall entsorgt, sondern auch Plaste, Metall und manchmal sogar Bauschutt“, erinnerte sich der Gemeindevertreter Günter Kabelitz. Da die meisten Besucher des Friedhofes im Dorf wohnen, halten es die Abgeordneten für zumutbar, den Abfall zu Hause zu entsorgen. „Hier trennt man dann auch ordentlich“, sagte Joachim Richter.

Die Gemeindevertreter lehnten den Wunsch aus Oberjünne auch deshalb ab, weil im Haushalt zudem kein Geld für die Abfallentsorgung eingeplant ist und alle Orts- und Gemeindeteile gleich behandelt werden sollten.

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