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Artikel vom 21.04.2008

Jubiläum: Vielseitig engagiert für die Wahlheimat

Gudrun Schmidt arbeitet aktiv an der Vorbereitungen für die 675-Jahrfeier von Cammer mit

Der „Landarzt“ und sein schwerer Job werden in zahlreichen Fernsehserien immer wieder gepriesen. Der „Landtierarzt“ hat es sicherlich nicht einfacher.

Gudrun Schmidt ist eine von ihnen. Seit inzwischen 18 Jahren wohnt die gebürtige Mecklenburgerin in Cammer, der Liebe wegen. Obwohl die 54-Jährige für ihre kleine Tierarztpraxis im Gutspark und ihre vierbeinigen Patienten seit nunmehr 15 Jahren viel Zeit investiert, ist sie dennoch auch stark für ihren Heimatort aktiv.

Dass die Mutter zweier erwachsener Kinder sich in Cammer wohl und den Menschen im Dorf verpflichtet fühlt, zeigt ihr Engagement als Gemeindevertreterin. Seit 14 Jahren ist sie dabei und kann sich die kommunalpolitische Arbeit weiterhin vorstellen. Woher sie die Zeit nimmt, neben diesen Aufgaben auch noch aktiv an den Festvorbereitungen für die 675-Jahrfeier von Cammer mitzuarbeiten, ist manchem ein Rätsel. Gudrun Schmidt hat die Federführung für das Programm zur Wiedereröffnung der Bockwindmühle übernommen. Das Programm mit Schaudreschen, Brotbacken, Mühlenbesichtigungen und einer Ausstellung zur Geschichte der Müllerei in Brandenburg kann sich schon jetzt sehen lassen. Für die musikalische Untermalung hat die Organisatorin den gemischten Chor Cammer und die „Cammertänzer“ bereits engagiert.

Mit etwas Stolz erfüllt es die aktive Frau, dass zum diesjährigen Mühlentag auch die Holländermühle von Eberhard Rosenmüller zum Mitmachen gewonnen werden konnte und die Modellflieger gleichzeitig einen Flugtag veranstalten. Zwischen den Stationen werden eine Kutsche und ein Bus verkehren.

Dabei sind die Gedanken von Gudrun Schmidt gleichzeitig auch ganz woanders. Ihre Tochter, die gerade ihr Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen hat, erwartet nämlich mitten in den Jubiläumswochen des Dorfes ihr erstes Kind. Ihr Sohn studiert Veterinärmedizin, das Beispiel der Mutter hat ihn nicht abgeschreckt, sondern beim Berufswunsch bestärkt.

„Meine Devise heißt hinschauen und nicht weggucken“ sagt Gudrun Schmidt voller Elan und meint damit sowohl die Menschen als auch die Tiere. Das nimmt man ihr gerne ab.

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