Übersicht der MAZ-Artikel anzeigen

Artikel vom 15.07.2008

Heimatgeschichte: Impuls aus Dresden

Ortsjubiläum wird nicht mehr vergessen

Vielleicht war das verpasste Jubiläum der Auslöser: Der Brücker Stadtteil war im vergangenen Jahr 670 Jahre alt geworden. Doch dies zu feiern hat die Einwohnerschaft schlicht vergessen. Im Rahmen der Brandenburger Landpartie ist in diesem Jahr immerhin ein großes Fest gefeiert worden.

Damit das Jubiläum in vier Jahren jedoch rechtzeitig und angemessen begangen werden kann, hat sich der Ortsbeirat entschlossen die Gründung eines Heimatvereins zu fördern.

Die Initiative dazu ging von Dresden aus. Dort wohnt Lieselotte Marschner-Katzur. Die Neuendorferin hat schon Vorarbeiten für eine Chronik getätigt, fühlt sich ihrem Dorf immer noch stark verbunden und ist bereit, kleine Ausstellungen in der Dorfkirche zu organisieren. Der Brücker Pastor Helmut Kautz hat Entgegenkommen signalisiert. Ortsbürgermeister Eberhard Heide, unterstützt von Ehefrau Silvia und Ute Querndt, ist optimistisch Anfang 2009 die Vereinsgründung erledigt zu haben. „Es wäre schön, wenn mehr Dorfbewohner mitmachen würden“ sagt er. Immerhin hat der Ort 290 Einwohner. Das Trio betont, dass jede Hilfe willkommen ist, auch vom durchaus regen Jugendklub.

Interesse ist auf jeden Fall vorhanden. Zwei von Lieselotte Marschner-Katzur zuletzt angebotene Vorträge zur Dorfgeschichte fanden regen Zuspruch. Mehr als 100 Bürger waren dazu erschienen. „Ein solcher Verein würde Zugezogene und Alteingesessene zusammenführen“, glaubt Ute Querndt außerdem. Man kann jedenfalls davon ausgehen, dass die 675-Jahr-Feier nicht vergessen wird.

Übersicht der MAZ-Artikel anzeigen

 
medien/maz/20080715.txt · Zuletzt geändert: d.m.Y H:i (Externe Bearbeitung)
 
Recent changes RSS feed Creative Commons License Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki