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Artikel vom 11.08.2008

Interview: Gefahren nicht ausblenden

Mit Gerd Lange, Leiter des ministeriellen Referats Straßenverkehr und Vorsitzender der Landesunfallkommission, sprach MAZ-Mitarbeiter Andreas Koska.

MAZ: Ist Tempo 30 an Schulen und Kindergärten nicht Landespolitik?

Gerd Lange: Nein. Es ist eine Möglichkeit, die durch weitere ergänzt werden muss. Tempo 30 allein ist zu wenig.

Wie sollte dies aussehen?

Lange: Dazu gehört die Prüfung des Einsatzes von Fußgängerampeln, Zebrastreifen, Mittelinseln oder einer zeitweiligen Einschränkung der Geschwindigkeit.

Also sind 30 Kilometer je Stunde vor einer Kita nicht empfehlenswert?

Lange: Zumindest nicht immer: Kinder werden doch von den Eltern gebracht und wieder abgeholt. So kann man sie mit den Gefahren am besten vertraut machen, statt sie auszublenden.

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