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Artikel vom 14.01.2008

Die Plane im Blick - MAZ-VEREINSSTECKBRIEF

Deutscher Anglerverband, Ortsverein Cammer

Das Vereinsregister im Fläming ist lang. Die MAZ-Lokalredaktion Belzig präsentiert in einer Serie wöchentlich Vereine und würdigt so ihre Arbeit. In Folge 145 stellt sich heute der Anglerverein Cammer vor.

Name: Deutscher Anglervereband, Ortsverein Cammer e.V.

Gründung: Am 24. Mai 1961 gründeten 12 Angler den Verein. Drei davon – E.Voigt, G.Schulze und H.Reich – sind immer noch dabei.

Mitglieder: Bis Ende der 80er-Jahre stieg die Zahl auf 80. Nach der poilitischen Wende gab es nur noch 30 organisierte Petrijünger. Zum 40-jährigen Bestehen stieg ihre Zahl wieder auf 73. Heute hat der Verein 63 Aktive zwischen 12 und 70 Jahren, davon zwei Kinder und vier Jugendliche, sowie 18 Rentner.

Vorsitz: Ralf Gutschmidt, Cammer, Schulstraße 7, Tel. (03 38 35) 3 60, der Vorstand zählt acht Personen. Schwerpunkte: Die Hege und Pflege der Pachtgewässer, zu denen das Schöpfwerk bei Freienthal und die Plane zwischen Freienthal und Golzow gehören, ist die Hauptaufgabe des Vereins, der sich auch als ein Naturschutzverein versteht. Im Februar wird entlang der Plane aufgeräumt. Insgesamt sechs Mitglieder sind Fischereiaufseher, einer gar Obmann. Bei regelmäßigen Rundgängen wird darauf geachtet, dass nur Berechtigte in der Plane angeln und die Stellen sauber hinterlassen werden. Ausbilder bereiten auf die Fischereiprüfungen vor. In den 80er-Jahren hat der Verein an zahlreichen Sportfesten, Kreis- und Bezirksmeisterschaften erfolgreich teilgenommen. Heute ist man noch beim Kreishegefischen dabei.

Besonderheiten: In diesem Jahr bereitet man sich auf das Dorfjubiläum vor. Der DAV wird mit Ausstellung und Spiel präsent sein. Außerdem wird die Kunst des Räucherns mit einem Räucherofen vorgeführt. Im Winter findet bei entsprechender Witterung Eisangeln statt. Im Mai fahren einige Mitglieder regelmäßig zum Hochseeangeln nach Dänemark. Im August findet ein Familienangeln mit anschließendem gemütlichem Beisammensein statt. Sponsoren aus dem Dorf, wie das Busunternehmens Wetzel oder die Bäckerei Wernitz, unterstützenn Ausflüge und Aktivitäten.

Nachwuchs: Die Nachwuchsarbeit hat wie die Zahl der Kinder und Jugendlichen abgenommen. Einmal im Jahr wurden früher Jugendlager durchgeführt. Dabei wurde den Teilnehmern der Naturschutz näher gebracht und sie wurden in die Grundfertigkeiten des Angelns eingeführt. Der Verein würde sich über interessierte Jungen und Mädchen – auch aus den Nachbardörfern – freuen. Eine fundierte Ausbildung ist gewährleistet.

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