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Artikel vom 15.03.2008

HANDEL: „Netto“ zieht es in die Waldgemeinde

Dänische Discounter-Kette zeigt Interesse für den Standort Borkwalde

Die dänische Discounter-Kette „Netto“ überlegt ernsthaft, in der Waldgemeinde eine Niederlassung zu eröffnen. Wie Bürgermeister Marco Wilde mitteilte, werden derzeit mit dem Unternehmen Sondierungsgespräche geführt. Es ist demnach bereit, am Astrid-Lindgren-Platz ein Grundstück zu erwerben und damit das Einzelhandelsangebot in der Waldgemeinde zu erweitern. „Es wäre eine Bereicherung“, sagt der Ortschef.

Die „Netto“-Gruppe hat ihre deutsche Zentrale in der Reuterstadt Stavenhagen, betreibt ein Logistikzentrum in Wustermark und ist mit einer Filiale am Belziger Rollberg präsent. Insgesamt sind in Deutschland fast 3300 Personen bei „Netto“ beschäftigt. Die Läden mit dem schwarzen Namensschriftzug findet man ob des Hauptgesellschafters im gesamten Norddeutschland. Daneben ist die Edeka -Gruppe mit 25 Prozent an „Netto“ beteiligt.

Die in Borkwalde vorgesehene Fläche gehört noch dem Bund und wird von der TLG Immobilien GmbH vermarktet. Sie will die Fläche in einer Größe von knapp 50 000 Quadratmetern als Ganzes veräußern, die Handelskette braucht aber maximal ein Fünftel dessen. Unter Umständen würde die Kommune die Flächen kaufen müssen, um dann ein Teilstück weiterzugeben. Im Bauausschuss erhob sich zu dem Vorgehen kein Widerspruch, ein Nachtragshaushalt ist schon in Vorbereitung. „Falls wir uns entschließen, das Grundstück zu kaufen, müssten andere Projekte verschoben werden“, erklärte Marco Wilde.

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