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Artikel vom 28.07.2008

Straßenbau: Meisenweg preiswert ausgebaut

Der Meisenweg als „schwarze Route“ – so sind in den Alpen die Ski-Abfahrten mit höchstem Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet – ist ab sofort Geschichte. Immerhin war die Beseitigung der Buckelpiste ja schon im Bürgerhaushalt als vordringliches Vorhaben verankert worden. Denn die Straße war bislang eine Herausforderung an die Kraftfahrer, für die eigentlich 50 Kilometer je Stunde erlaubt ist, aber denen mit Schritttempo schon erhebliche Schäden im geliebten Blech drohten

Etwas ernüchternd hat jedoch die angekündigte Beitragsbeteiligung gewirkt. Ursprünglich sollten die Anlieger 75 Prozent der Kosten tragen. Nach einem Gerichtsurteil wurde jedoch eine Beteiligung von 90 Prozent notwendig. Um die Bürger so weit wie möglich zu entlasten, sind auf Wirken der Bauverwaltung des Amtes Brück die Kosten auf hier zu Lande bisher einmalige Weise reduziert worden. Statt des sonst üblichen Unterbaus, der einen größeren Erdaushub zur Folge gehabt hätte, wurden die beiden Asphaltschichten direkt aufgetragen. Der Sandunterbau war vorher verdichtet worden. Wie der stellvertretende Bauamtsleiter Peter Gronemeier mitteilte konnte dadurch ohne Qualitätseinbußen ein Viertel der Kosten eingespart werden. Nach gerade einmal 2,5 Monaten Bauzeit hat jüngst die Abnahme stattgefunden. Beleuchtung und Ausschilderung sind noch zu installieren.

540 Meter sind also fertiggestellt, fast 70 weitere Kilometer Straßenland warten in Borkheide auf ihren Ausbau. Der Meisenweg könnte nunmehr blau gekennzeichnet werden. Das heißt leichte Piste; sogar für Langlauf geeignet.

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