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Schriftliche Anfrage Nr. 665/2

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Originaltext:

Schriftliche Anfrage Nr. 665/2 des Bezirksverordneten Koska, Andreas, Fraktion B'90/Die Grünen vom 15.04.05 fällig am 03.05.05

ZOB - ein attraktives Eingangstor nach Berlin?

Ich frage das Bezirksamt:

  1. Sind dem Bezirksamt Klagen seitens der Busunternehmer und der Berlin-Besucher über den wenig ansprechenden Gesamteindruck des Zentralen Omnibusbahnhofs bekannt ?
  2. Welche Möglichkeiten sieht das Bezirksamt, um die Attraktivität zu erhöhen, z.B. im Bereich der Gastronomie und des Wartebereiches?
  3. Gibt es seitens des Betreibers oder des Senats Planungen, die den Standort ZOB Messedamm/Masurenallee betreffen ?

Antwort des Bezirksamtes

Sehr geehrte Frau Bezirksverordnetenvorsteherin,

zu der oben genannten Schriftlichen Anfrage nimmt das Bezirksamt wie folgt Stellung:

Zu 1. Nein. Nach der Übernahme des Managements des Zentralen Omnibusbahnhofes durch die Berliner Verkehrsbetriebe wurde im Juni 2000 ein ZOB-Beirat gegründet. Mitglieder des Beirates sind u. a. Vertreter der Busunternehmen, der IHK, der Fuhrgewerbeinnung, der Messe Berlin, Partner für Berlin, der Polizeidirektion 2, der Bezirksämter Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf und die BVG-ZOB Betriebsleitung. In diesem Gremium wurden in den zurückliegenden Sitzungen Entwicklungsmöglichkeiten diskutiert und Änderungen und Investitionen seitens des ZOB-Managements bzw. der Senatsverwatung für Stadtentwicklung bekannt gegeben. Anregungen, die Reisende und Berlin-Besucher bei der ZOB-Leitzentrale gaben, fanden in diesen Gesprächen Berücksichtigung.

Neben baulichen Investitionen - Erneuerung der Elektroanlage und den Umbau des Verkehrsleitungsbereichs - ist die tägliche Bewirtschaftung der Toilettenanlage durch die Firma Wall erreicht worden. Im Anschluss an die Sitzung des ZOB-Beirates am 27.05.2005 wurde nach Fertigstellung die neue elektronische Zielanzeige in Betrieb genommen. Neben der Ausrüstung der An- und Abfahrstellen wurden zwei Vorankündigungstafeln im Eingangsbereich und im Warteraum installiert. Neben den Anzeigen der Ankünfte und Abfahrten im Reiseverkehr werden auf einer dritten Tafel die IST-Abfahrten der in der Nähe des ZOB abfahrenden BVG-Buslinien angezeigt.

Zu 2. Die BVG als ZOB-Betriebsleitung führt zurzeit Gespräche über eine Verbesserung des Gesamtprojektes. Es ist geplant, den Warteraum umzugestalten und ein leistungsstarkes Bistro zu integrieren. Es werden Überlegungen angestellt, die Fläche der Mieträume zu erweitern, um neue, passende Dienstleister unter Voraussetzung von Planungssicherheit anzusiedeln.

Zu 3. Das ZOB-Management sieht den Standort aufgrund der optimalen Anbindung an die Autobahn und der guten ÖPNV-Anbindung nicht in Frage gestellt. Konkrete Planungen des Senats sind dem Bezirksamt nicht bekannt. In Anbetracht der von der DB AG initiierten Diskussion um die Verlagerung des ZOB bekräftigt das Bezirksamt nochmals seine Auffassung, dass sich der Standort des ZOB hervorragend bewährt hat und für eine Umverlegung keinerlei Notwendigkeit erkennbar ist.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus-Dieter Gröhler

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