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Artikel vom 17.12.2007

Elternbeschwerde

Viele Eltern der Waldgemeinde fordern an der Lehniner Straße eine Tempo-30-Zone für den Straßenverkehr. Darüber informierte die Abgeordnete Kerstin Renner-Bingert in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter.

Diese Begrenzung sollte demnach zwischen dem Kreisverkehr und der Kindertagesstätte „Regenbogen“ eingeführt werden. Trotz der mit dem Neubau der Straße bereits angelegten Verschwenkungen in der Fahrbahn sowie der Rechts-vor-Links-Regelung auf den gleichberechtigten Straßen in dem Wohngebiet werde nach ihren Beobachtungen in diesem Bereich immer noch zu schnell gefahren. Die besorgten Eltern haben daher Angst um die Sicherheit ihrer Kinder.

„Viele Autofahrer merken gar nicht, dass sie sich nicht auf einer Vorfahrtstraße befinden“, wenn sie die asphaltierte Straße benutzen, sagte Kerstin Renner-Bingert. „Es kommt immer wieder zu Gefahrensituationen.“

Das Straßenverkehrsamt der Kreisverwaltung hat das Tempolimit, das bereits im April von den Abgeordneten der Waldgemeinde gefordert worden war, abgelehnt. Um dem Wunsch der Bürger zu entsprechen und ihm Nachdruck zu verleihen, wurde in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung ein zeitweiliger Ausschuss unter dem Vorsitz von Kerstin Renner-Bingert eingesetzt. In dem Gremium sollen nun noch einmal fundierte Argumente für das Tempolimit gesammelt werden. Unter den Eltern des Kindergartens fand bereits eine Unterschriftensammlung statt. Fast alle haben das Anliegen unterstützt. Ähnliche Forderungen aus anderen Orten fanden bisher allerdings wenig Gehör beim Verkehrsamt. So wurde erst kürzlich der Wunsch des Ortsbeirates in Oberjünne, für die Dorfdurchfahrt 30 Stundenkilometer anzuordnen, ebenfalls abgelehnt.

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