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Artikel vom 04.04.2008

Ortsentwicklung: Borkheide fühlt sich eingeengt

„Auch Borkheide muss Entwicklungsmöglichkeiten haben“. Das fordert Bürgermeisterin Angelika Schulz. Der Bauausschuss war sich einig, dass die nicht immer eindeutigen Grenzen von Außen- und Innenbereich den Ausbau des Ortes behindern. Momentan sehe die entsprechende Karte aus wie ein Löcherkäse. Wünsche nach Ergänzungssatzungen, die die Aufnahme weiterer Grundstücke in den Innenbereich zuließen, würden vom Landratsamt Belzig stets abgelehnt, berichtete die Ortschefin. Begründet wird dies mit 253 Arealen, die im Innenbereich liegen und bebaubar wären. „Leider sind häufig Eigentümer nicht daran interessiert oder auffindbar“, ergänzte der Ausschussvorsitzende Heiko Zickenrott.

Das Gremium empfahl mittels Klarstellungssatzung, die Lücken zu schließen. In Straßen, die überwiegend im Innenbereich liegen, sollten die restlichen Grundstücke ebenso den Status erhalten. Damit wären offene Fragen, wie die von Familie Geissler am Nachtigallenweg, beantwortet (die MAZ berichtete). Nicht nur für Bauinteressierte wäre dies von Vorteil, auch die Kommune würde profitieren. Erschließungskosten könnten für alle mit demselben Anteil berechnet werden.

Ein Flächennutzungsplan für die Waldgemeinde wurde zwar von allen gewünscht. Die Erstellung sei momentan aber zu teuer, hieß es.

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