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Pressemitteilung vom 22.09.2004

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„Autofreier Tag“ und die SPD

PRESSEMITTEILUNG

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Charlottenburg-Wilmersdorf

Berlin, den 22. September 2004

Am Montag, dem 20.09.2004 hat die SPD-Fraktion eine Wende in ihrer Verkehrspolitik vollzogen. Ein Anwohnerwunsch, belegt durch Hunderte von Unterschriften, das Tempo in der Güntzelstraße auf 30 km/h zu reduzieren, wird von der SPD-Fraktion in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf abgelehnt. Ein Prüfantrag, in der BVV beschlossen, hat ergeben, dass zumindest in dem Teilstück zwischen Hohenzollerndamm und Uhlandstraße dieses möglich ist.

„Die SPD entfernt sich nicht nur von den eigenen Zielen, sondern auch immer mehr von den Anwohnern“, erklärt Andreas Koska, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Charlottenburg-Wilmerdorf: „In Charlottenburg-Wilmersdorf heißt es wieder zurück zum Abgott Automobil. In der Geschwindigkeit liegt das Heil.“

Mit ihrer Ablehnung in der „Europäischen Woche der Mobilität“ und zwei Tage vor dem Autofreien-Tag demonstriert die SPD deutlich den Unterschied zwischen den im Stadtentwicklungsplan Verkehr postulierten Zielen und der Wirklichkeit. In vielen europäischen Städten, z.B. Rom oder London werden die Autos stehen gelassen, in Wilmersdorf wird noch nicht einmal die Geschwindigkeit in Wohngebieten gemindert.

Es bleibt abzuwarten wie die SPD auf die Anträge der

Bündnis 90/Die Grünen auf eine nächtliche Temporeduzierung in der Reichsstraße und Eichkampstraße reagiert. Auch hier haben Anwohner Unterschriftensammlungen veranstaltet um diese Wünsche zu untermauern.

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