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Pressemitteilung vom 26.01.2006

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ICC als Wahrzeichen des Berliner Westens würdigen!

Die Grünen in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf fordern, das ICC unter Denkmalschutz zu stellen.

„Dem ideologischen Ansatz des Senats, die Messe Berlin zum eigenständigen Profitcenter auszubauen, darf das ICC nicht geopfert werden!“, so die baupolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen in Charlottenburg-Wilmersdorf, Sibylle Centgraf: „Es handelt sich um ein Wahrzeichen des Berliner Westens, das als Denkmal erhalten werden sollte.“ Ohnehin sind Kongresszentren allenthalben ein Zuschussgeschäft, die sich aber durch das Geld, das die Besucher anderweitig in der Stadt lassen, rechnen.

Das größte Kongresszentrum Europas war, als es 1979 nach fast 15 Jahren Planungs- und Bauzeit eingeweiht wurde, das erste Milliardenprojekt Berlins. Es ist „eine der erfolgreichsten Tagungsstätten der Welt“ und noch auf Jahre hinaus vollständig ausgebucht.

Mit 800.000 m³ Bauvolumen und einer Hülle aus 24.000 m² Aluminium bietet es 20.000 Menschen Platz und bezeichnet in eindrucksvoller Weise den Glauben an den technischen Fortschritt der frühen 70er Jahre und die Kraft der Kommunikation in der einst geteilten Stadt.

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, DS 1799/2
Koska, Centgraf

Denkmalschutz für ICC

Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird aufgefordert, für das ICC Denkmalschutz zu beantragen.
Der BVV ist bis zum 30.04.2006 zu berichten.

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